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Autor Thema: Zurück zu den Wurzeln?
Maddicted
The One and Only
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ID # 12


  Erstellt am 17. April 2007 11:57 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail

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Was mich anzieht - Mischa Barton


[size=+0]Der Star aus O.C,California, 21, über das Hineinwachsen und das Verpasstbekommen[/size]
Aufgewachsen bin ich in New York, geboren jedoch in England, und lebe hier nun seit ich 6 bin. Meine Eltern haben uns britisch angemessen gekleidet. Ich besuchte zwei Jahre eine private Grundschule in London mit dem kompletten Kram - der „Kreissäge”, einfach alles! Als wir dann nach New York zogen, habe ich eine Million Phasen durch- laufen - ich war besessen von Punk und allen möglichen Sachen. Im Moment lasse ich mich vorwiegend von Frauen aus den Sechzigern und Siebzigern inspirieren, wie Anita Pallenberg oder Marianne Faithfull. Sie waren jene Personen, deren Bilder bei mir an der Wand hingen als ich klein war.

Logo - Observer WomanMeinen ersten Modeljob hatte ich mit Acht, für Smucker’s Grape Jam. Später, als ich 11 war, fotografierte mich Steven Meisel für die italienische Vogue. Ich ging damals noch zur Schule und hatte keine Ahnung wer er war, doch meine Mutter drängte mich „Führ dich bloß anständig auf!” Er ist ein Gott, doch solche Dinge begreifst du nicht, wenn du 11 bist.
Mit 17 begann ich Marissa Cooper in O.C., California zu spielen. Sie ist in Newport Beach aufgewachsen, in dieser Wohlstands- blase, und kleidet sich daher ziemlich rausgeputzt, privilegiert halt. Unmittelbar als es los ging, konnte ich mich nicht so recht mit Lacoste und all diesen Marken identifizieren. Doch ihre Sachen waren absolut schön, und das war ein Teil der Rolle, der mir Vergnügen bereitete. Ein großer Teil der Serie drehte sich um all diese Begleiterscheinungen: die Mode, die Musik, die Uggs!.

Das mit der Mode war also Spaß für mich. Daher habe ich auch so viel über Bekleidung gelernt - vor der Serie hätte ich mich kaum als Fashionfreak bezeichnet. Du bekommst all diese Anziehsachen, die man dir reicht, und du wirst dir einfach stärker darüber bewusst. Ich mochte das Ankleiden für Marissa - immer wenn ich die Perlen oder das Kleid von Chanel anlegte, fühlte ich mich direkt in der Rolle, das wahre südkalifornische Mädchen. Doch Marissa ist niemand, die jemals Secondhand-Shoppen würde. Das wäre einfach nicht ihre Welt - «Iiuu, das ist doch getragen!»

Ich finde, mein Stil ändert sich häufig. Es ist ein bisschen von allem. Hier in LA verspüre ich keinerlei Druck mich rauszuputzen, nur weil ich gerade Lust auf einen Burger habe - wenn ich mich fein mache, dann nur für mich. Wenn morgens genügend Zeit ist und ich nicht arbeite, sehe ich manchmal schon recht schick aus, doch das kommt allein daher, dass ich rasch alle möglichen Dinge übergezogen habe, die ich mag. Ich fühle mich wohl, wenn ich Jeans und T-Shirts trage. Zu meinen Lieblingssachen gehören klassische Rock T-Shirts, abgewetzte Jeans und stets flache Schuhe - Sneakers & Co. So ist es einfach am bequemsten, und ich kann die Hunde spazieren führen oder Besorgungen machen. Übertrieben wählerisch bin ich nicht - innerhalb von 20 Minuten bin ich aus der Haustür. Es scheint, als wäre ich in der Lage, mir in kürzester Zeit jede Menge Zeug überzuwerfen!

Ich trage ständig flache Schuhe, Absätze sind bei mir nicht nötig - mit 1,74 m bin ich ziemlich groß. Daher liebe ich Keds - die sind wirklich cool - die sind zeitlos und haben kürzlich neue Designs rausgebracht. Dort war man so freundlich, mich eigene Designvorschläge machen zu lassen und somit Einfluss auf die Marke zu nehmen. (Anm. des Übersetzers: Dieser Absatz ist schon ein wenig peinlich, oder?)

Normal donnere ich mich nicht für andere auf, zum Essen oder zu sonstigen Anlässen. Ich kaufe meine Sachen überall und nirgends und halte daher stets Ausschau nach interessantem Zeug - und altmodischen Dingen. [LA Superstilistin] Rachel Zoe ist mir bei Anlässen rund um den Roten Teppich und Ähnlichem behilflich. Wir waren bereits befreundet, bevor sie meine Stilistin wurde, und ich kannte ihr Haus mit all den Kleidern darin. Irgendwann begann sie dann, mich für besondere Ereignisse auszustatten. Sie ist gelassen und besitzt ein außerordentliches Gespür für persönlichen Stil - und sie versteht es, Glamour zu kreieren. Ich neige dazu, mir alles mögliche Zeug überzuwerfen und mein Ding durchzuziehen, so könnte leicht ein ziemlich abgedrehtes Outfit herauskommen - wäre da nicht jemand, der mir manchmal zu verstehen gibt: „Nein!”

Ich bevorzuge Marken, für die ich mit gutem Gefühl werben kann. Es gibt unzählige Angebote, daher muss man gut abwägen. Allein wenn ich gelegentlich bei einer Modewoche bin, treffe ich auf so viele Designer, die ich schätze und mit denen ich freundlich in Kontakt stehe, oder die mir in der Vergangenheit einen Gefallen erwiesen haben, dass es schon ein klein wenig erdrückend wird. John Galliano ist großartig, und Dior ist so toll gewesen, mir Couture Kleider vom Laufsteg zu geben und mich immer wieder nach Paris einzuladen. Firmen wie Chanel haben mir über Jahre hinweg Kleider geschickt und waren jüngst sehr entgegenkommend. Es ist eine Freude, jemand zu sein, der zu ihrer Schau nach Paris geladen wird.

Vor einiger Zeit habe ich Closing the Ring unter Regie von Richard Attenborough abgedreht. Die Kostüme sind wundervoll - ich liebe die Mode der Vierziger, doch es ist einfach erschreckend, wieviel Aufwand es bedeutet, sich tagtäglich zurechtzumachen! Und gerade wegen der Art in der sie damals ihre Haare getragen haben, mussten diese vor dem Zu-Bett-Gehen in Stoffstreifen gewickelt werden. Im Kasten ist auch David Lelands Virgin Territory, für den Roberto Cavalli die Kostüme entworfen hat, mit unbeschreiblichen Einzelheiten und Stickereien - einfach unglaubliche Kleider.

Möglich, dass ich dieses Jahr ein weiteres Mal nach London komme, um in Arthur Millers A View from the Bridge [Blick von der Brücke] zu spielen. Ich war im vergangenen Sommer für zwei Monate hier, um einen Shakespeare-Kurs an der RADA [Royal Academy of Dramatic Art] zu besuchen. Es war eine nette Erfahrung, zu einem Teil meiner Wurzeln zurück zu kehren, und habe einen ordentlichen Schüler abgeben können. Ist zwar nicht ganz so glanzvoll, Schauspielschule, hat aber Spaß gemacht.

Meine große Schwester, Zoe, ist sehr, sehr Britisch. Sie ist Anwältin in London und sie muss die ganze Zeit über Kostüme tragen. Wahrscheinlich käme niemand auf die Idee, dass wir überhaupt verwandt sein könnten! Da zeigt sich deutlich, welch unterschied- liche Wege das Leben doch einschlagen kann. Hätte ich diese Anwältin im Business- Look werden können? Wenn ich darüber nachdenke - klingt irgendwie gruselig!
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Quelle:
The Observer, Sunday April 15, 2007
Ubersetzung von
Maddicted

Beiträge: 1491 | Mitglied seit: Dezember 2003 | IP-Adresse: gespeichert
Das_Orakel
Tart
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ID # 165


  Erstellt am 19. April 2007 13:02 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Danke dir Maddi, dem fleißigen Übersetzterlein, das du wieder Kosten noch Mühe gescheut hast...
Ist angenehmer zu lesen ohne Dictionary an der Seite :zwinker2:

Ich bin wieder da,
Das_Orakel

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Beiträge: 245 | Mitglied seit: Oktober 2005 | IP-Adresse: gespeichert
Nachtjäger
Tart
**
ID # 406



-193-810-592
  Erstellt am 19. April 2007 19:43 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ich trage ständig flache Schuhe, Absätze sind bei mir nicht nötig - mit 1,74 m bin ich ziemlich groß. Daher liebe ich Keds - die sind wirklich cool - die sind zeitlos und haben kürzlich neue Designs rausgebracht. Dort war man so freundlich, mich eigene Designvorschläge machen zu lassen und somit Einfluss auf die Marke zu nehmen. (Anm. des Übersetzers: Dieser Absatz ist schon ein wenig peinlich, oder?)




Wie soll man das jetzt eigentlich genau verstehen? Naja, Werbung machen gehört halt einfach dazu zum Geld verdienen oder?! :zwinker:

j.b.

Beiträge: 272 | Mitglied seit: September 2006 | IP-Adresse: gespeichert
Maddicted
The One and Only
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ID # 12


  Erstellt am 20. April 2007 10:52 (#4)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Zitat von Nachtjäger:
Wie soll man das jetzt eigentlich genau verstehen? Naja, Werbung machen gehört halt einfach dazu zum Geld verdienen oder?!


Klar. Zu diesem Zweck lässt sich Mischa ja auch oft - und bereitwillig (zu unser aller Freude :)) - ablichten und das in Wort und Bild.

Der gemachten Begründung indes lässt sich leicht widersprechen: Ich wage mal sanft die Gegenbehauptung, dass Mischa - trotz ihrer großen 1,74 m - mindestens ebenso oft „eine hohe Hacke riskiert” und das auch in ihrer Freizeit.

Keds sind also nicht, wie aus (durchaus nachvollziehbarem) Eigennutz dargestellt, das Maß aller Dinge!

Das Hohe Lied auf die Couturiers, weiter hinten im Text, finde ich da zum Beispiel erheblich besser gesungen und gelungen.


Fazit: Ich vertrete die Meinung, dass sich der mündige Mischa-Fan durch Aussagen der offensichtlich unwahrhaftigen Art sehr wohl hinters Licht geführt vorkommen darf und die potenzielle Käuferin von derart angepriesenen Artikeln erst recht ... wenn es sie denn kümmert. :zwinker:

Weder kaufend noch bezahlend
Maddicted

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