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Autor Thema: SPOILER - Marissas Abschied
Maddicted
The One and Only
*****
ID # 12


  Erstellt am 21. Mai 2006 15:47 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Also,

beim ganzen Drumherum um die von Mischa Barton in der Serie O.C., California dargestellten Marissa Cooper hat es sich folgendermaßen zugetragen...




Lieber Gast,

du bist auf diese Seite geraten, weil dir an dieser Stelle Hintergründe zum „ja - nein - doch - ob - ob nicht - warum bloߔ in Bezug auf ein bestimmtes Thema in Aussicht gestellt worden sind ...




Nein, es handelt es sich hier nicht um einen gemeinen Trick, wissbegierige Leser heimtückisch anzulocken, um ihnen statt dessen eine kostspielige Premium-Mitgliedschaft für Maddis verschollene Web-Tagebücher oder Zugang zur geheimen Webcam in Ziggys - so heißt Mischas jüngst erworbener vierbeiniger Anhänger fürs Flohhalsband - Hundehütte ans Herz zu legen ...

Vielmehr möchte ich jenen, die sich vielleicht Augenblicks zuvor von ihrer eigenen Neugier haben übermannen oder überfrauen lassen, die Gelegenheit einräumen, ihr Treiben dahingehend zu überdenken, ob sie wirklich wissen wollen, was hier - angefangen bei der Überschrift - zu lesen steht!

Von allen, die sich bestimmte Details lieber bis zur Ausstrahlung der letzten Folge der 3. Staffel ersparen möchten, möchte ich mit hiermit herzlich verabschieden.



Danke für die Aufmerksamkeit
Euer Maddicted









Wirklich 100%ig sicher?







Nun gut,

wer jetzt noch mitliest ist selber schuld ...
:zwinker:


Es folgt die Übersetzung des Interviews, das O.C.-Creator Josh Schwartz am Tage nach der Austrahlung der berüchtigten Episode 3.25 gegeben hat ...







Und - zum hoffentlich letzten Mal ...

Ich appelliere hiermit dringlich an alle,

1. keine verräterischen Themenüberschriften zu erstellen
2. ausnahmslos ALLES in Spoiler zu setzen, was mit der Folge 3.25 in Zusammenhang steht
3. nicht „so nebenbei” etwas anzudeuten !!!


Lasst denen, die sich die Spannung erhalten möchte, bitte ihr Vergnügen!

Danke :)
Maddicted

Beiträge: 1491 | Mitglied seit: Dezember 2003 | IP-Adresse: gespeichert
Maddicted
The One and Only
*****
ID # 12


  Erstellt am 21. Mai 2006 15:48 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Josh Schwartz über:

Warum „The O.C.” Marissa gekillt hat


Der Sensenmann hat „The O.C.” gestern abend einen Besuch abgestattet und mit der Gestalt gewordenen Teenager-Katastrophe Marissa Cooper abgerechnet. Hätte die redselige Mischa Barton die überraschende Wende des Staffelfinales nicht schon am Mittwoch gegenüber „Access Hollywood” ausgeplaudert, es hätte sich vermutlich als einer der schockierensten Augenblicke des vor dem Abschluss stehenden TV-Serienjahres erwiesen. Niemand braucht das dem Serienerfinder Josh Schwartz zu erklären, der alles Erdenkliche unternommen hat, das Drehen alternativer Endsequenzen und die Veröffentlichung von gefälschten Warnhinweisen eingeschlossen, um nichts vom Höhepunkt der Story nach Außen dringen zu lassen. War dies Bartons Versuch, Rache an Schwartz dafür auszuüben, dass er sie aus ihrem Schickimicki-Vollrausch erlöst hat? Sie spricht nicht, doch Schwartz tut es - und zu mir! Genau jetzt!

Ausiello: Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie hörten, dass Mischa den großen Knaller verdorben hat?
Josh Schwartz: Es war unerfreulich.


Ausiello: Was zur Hölle ist passiert?
Schwartz: Ich weiß nicht genau wie geschehen konnte. Es war abolut misslich, und ich denke auch „Access Hollywood” ist nicht wirklich gut damit umgegangen.


Ausiello: Haben Sie Mischa angerufen?
Schwartz: Ich nicht, nein. Ich bin überzeugt, dass mit Pressebetreuern telefoniert worden ist, aber ich habe mich rausgehalten.


Ausiello: Haben Sie sich mit ihr im Vorfeld zusammengesetzt und ihr gesagt, sie solle nichts über die Wendung verlauten lassen bis die Episode ausgestrahlt worden ist? Oder haben Sie dies einfach vorausgesetzt?
Schwartz: Das liegt auf der Hand, aber es wurde auch stets beredet hinsichtlich der Schauspieler. Ihnen ist bewusst, dass wir versuchen Dinge unter Verschluss zu halten. Ich kann wirklich nicht sagen, was passiert ist.


Ausiello: Bis zu diesem Punkt hatten Sie es ausgezeichet verstanden, die Sache geheim zu halten.
Schwartz: Ich habe mich ziemlich gut dabei gefühlt. Mir ist aufgefallen, dass Sie ziemlich heiß der Sandy-Fährte gefolgt sind.


Ausiello: Oh ja, das war bedauernswert.
Schwartz: (Lacht) Das war belustigend.


Ausiello: Dafür habe ich meinen Lesern dann gestern eine Entschuldigung übermittelt, nachdem die Folge vorüber war.
Schwartz: Ich weiß nicht, wie viele Menschen außerhalb der Filmindustrie es wussten [dass Marissa sterben würde]. Eine Menge Leute waren überrascht. Es wurde schon geraume Zeit spekuliert, dass es sie treffen könnte - ob es nun also das Finale beeinträchtigen konnte, oder ob es mehr Leute bewogen hat zuzuschauen, kann ich wirklich nicht sagen.


Ausiello: Es kursierten Gerüchte, sie hätte ein gespanntes Verhältnis zur Serie gehabt und die Überraschung vorsätzlich platzen lassen.
Schwartz: Wir hatten kein angespanntes Verhältnis. Mischa hat zuvor in keinster Weise rachsüchtiges Verhalten an den Tag gelegt, das würde nicht zu ihr passen. Aber ich weiß es wirklich nicht.


Ausiello: Nun, warum haben Sie sie sterben lassen?
Schwartz: Diese Staffel wurde von Beginn an durch Turbulenzen und Veränderungen geprägt, und nun, mit Schulabschluss und Aufbruch in die verschiedensten Richtungen, war uns stets klar, würde die Serie nicht mehr dieselbe bleiben. Und wenn man mal an die Pilotfolge zurückdenkt, Tragödie ist fester Bestandteil von Marissas DNA: Während wir sie in der ersten Folge erleben, liegt sie weggetreten in der häuslichen Auffahrt, ihr Papa verliert all sein Geld und ihr Freund geht fremd. Sie ist ein Mädchen, das derartige Ereignisse anzieht. Auch waren Ryan und Marissa, selbst in guten Zeiten, in Wirklichkeit niemals ein „glücklich bis ans Ende ihrer Tage Paar”. Sie wurden stets vom Schicksal verfolgt. Als sich diese Staffel dem Ende zuneigte, fühlte es sich so an, als würde die Serie auch uns antreiben. Auf gewisse Art gibt sie uns jetzt eine bestimmte Richtung vor. Und dies nun ist etwas, was uns in die nächste Staffel tragen wird, ein katastrophales Ereignis, das einige Leute zum Fortgehen veranlassen wird, anderen widerum einen Abschied unmöglich macht. Es hat großen Einfluss in Bezug darauf wie es in der kommenden Staffel weitergeht.


Ausiello: Dies war also eine kreative Entscheidung und nicht ein Ergebnis durch Mischas Wunsch zu gehen?
Schwartz: Nein, sie hat niemals darum gebeten. Sie war stets zu 100 Prozent professionell - bereit zu gehen oder bereit für die Serie zu arbeiten und sie zu unterstützen. Sie hat sich nie daneben benommen, „krank gefeiert” oder was für Gerüchte sonst da draußen im Umlauf waren.


Ausiello: Wie hat sie reagiert, als klar wurde was passieren wird?
Schwartz: Sie hat es mit Fassung aufgenommen. Sie ist damit professionell umgegangen und hat weiter großartige Arbeit geleistet. Wie auch immer sie sich persönlich gefühlt haben mag, am Set war sie stets ein Profi.


Ausiello: Warum sie nicht einfach mit ihrem Dad auf seinem Segelboot fortschicken, anstatt sie zu töten?
Schwartz: Wir haben das ausgiebig diskutiert - vorwärts und rückwärts. Dies ist keine Entscheidung, die man beiläufig trifft. Da war so eine Ahnung, wohin die Serie sich nun entwickeln müsste. Es war, als wären alle Geschichten die es jemals über Ryan und Marissa geben könnte, erzählt, für uns und für die Zuschauer.


Ausiello: Hätten Sie mir vor zwei Jahren erzählt, Marissa würde sterben, ich hätte eine Party geschmissen. Doch in dieser Staffel ist sie mir irgendwie ans Herz gewachsen. Auch finde ich, hat Mischa sich als Schauspielerin weiterentwickelt.
Schwartz: Sie ist ein gewaltiges Stück gereift. Sie war so jung als wir anfingen. Wir haben wirklich hart daran gearbeitet, Marissa weiter auszuarbeiten - ich weiß, zu manchen Zeiten hat sie die Zuschauerschaft gespalten, bei anderer Gelegenheit haben die Leute auf ihrer Seite gestanden. Ich glaube, in der zweiten Staffelhäfte haben die Leute wirklich Stellung für sie bezogen. Wir gehören nicht zu den Serien, die so angelegt sind, jede Woche Leute umzubringen, wenn also schon jemand sterben muss, dann soll es auch Wirkung hinterlassen. Und dass jene Leute, die es bislang nicht waren [große Marissa-Fans], nun tatsächlich traurig darüber sind, dass sie nun fort ist, beweist, mit wie viel gewinnender Anmut dieser Charakter dahingegangen ist. Sie hatte Gelegenheit sich mit den anderen Charakteren auszusöhnen und sich zu verabschieden. Es war eine wahrlich liebevolle Art und Weise, sich von dieser Figur zu trennen.


Ausiello: Wie war es, die Abschlussszene zu drehen? Waren Sie am Set?
Schwartz: Ich war nicht. Es war um 4:30 in der Frühe. Aber es war sehr bewegend und ich denke, man kann es sehen. Ben und Mischa haben wirklich tolle Leistungen abgegeben, man kann es in der Einstellung erkennen, wo sie in Bens Armen liegt - es ging ihm wirklich nahe. Er war regelrecht getroffen von der Schwere des Augenblicks und dem was sich in den zurückliegenden drei Jahren angestaut hatte - auf diesem Höllenritt, den diese Serie bedeudet hatte. Es geht einem durch und durch, und er hat eine wirklich wundervolle Vorstellung gegeben.


Für weitere exklusive Schlagzeilen von Schwartz — darunter, wie Marissas Tod die nächste Staffel von „The O.C.” beeinflussen wird — lesen Sie am Mittwoch „Ask Ausiello”. (Haben Sie wirklich gedacht, ich würde die geballte Ladung hier auf einmal verpulvern?!?!)
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Beitrag von: Michael Ausiello (19. Mai 2006)
Gefunden bei:
community.tvguide.com
© Übersetzung von: Maddicted@mischabarton.de (21. Mai 2006)

Beiträge: 1491 | Mitglied seit: Dezember 2003 | IP-Adresse: gespeichert
mooniz
Kiki-Fan
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ID # 175


  Erstellt am 22. Mai 2006 20:40 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
ich hab mir jetzt auch das season finale angeguckt und ich bin ziemlich mitgenommen.
ich gestehe, daß ich geflennt habe wie ein baby... *schäm* :heul: :heul: :heul:
daß es jetzt einfach so zuende ist... :traurig: :traurig: :traurig:
ich werde nicht nur mischa vermissen, sondern auch ganz besonders marissa.

grüße
ralf

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'save the cheerleader. save the world!'
www.kirsten-dunst.org


Beiträge: 463 | Mitglied seit: November 2005 | IP-Adresse: gespeichert
Oc-Karla
Fan
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ID # 250


  Erstellt am 23. Mai 2006 17:50 (#4)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ich kann mir einfach immer noch nicht vorstellen, dass Marissa wirklich stirbt. Aber nach diesem Interwiev, ist ja wohl alles klar. Doch ich bin froh darüber, dass ihre Rolle zu Ende ging und sie nicht aussteigen wollte, wie es überall erzählt wurde. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen das Mischa so eine "Zicke" sein soll. Aber trotzdem kann ich mir eine 4. Staffel ohne sie nicht vorstellen. Sie ist doch der Mittelpunkt der Serie.... :heul: :heul: :heul:

Traurige Grüße Karla

Beiträge: 44 | Mitglied seit: Februar 2006 | IP-Adresse: gespeichert
Maddicted
The One and Only
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ID # 12


  Erstellt am 24. Mai 2006 13:21 (#5)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Josh Schwartz über:

Nach Marissas Tod - So geht’s weiter


Wie versprochen, folgt die Fortsetzung des Interviews mit Josh Schwartz - den exklusiven Ausblick darauf, welchen Einfluss der Tod von Marissa auf die folgende Staffel der Serie ausüben wird, und seine Gedanken zur neuen Konkurrenz am Donnerstagabend inbegriffen:

Ausiello: Wieviel Zeit wird vergangen sein, wenn die Handlung wieder einsetzt?
Schwartz: Es wird nicht unmittelbar anschließen. Wir werden in diesem Jahr nicht vor November an die Bildschirme zurückkehren, und ich denke, wir werden auch seit der Tragödie einige Monate verstreichen lassen. Natürlich wird sie nicht in Vergessenheit geraten sein.


Ausiello: Wird Volchok wiederkehren?
Schwartz: Ja, Volchok wird dabei sein, und es wird Gelegenheit geben, zu sehen, wie es ihn trifft [Marissa getötet zu haben] und was die Folgen sein werden - ich denke, das wird interessant. In der Serie ging es von Beginn an um Ryan und die Cohens, und genau dorthin werden wir im nächsten Jahr zurückkehren. Es wird genau darum gehen, wie die Cohens Ryan, nach allem was sich zugetragen hat, einbeziehen und seinen Kampf darum, sein Seelenheil zurückzugewinnen.


Ausiello: Wird Marissas Platz bei den „Fantastischen Vier” von Taylor eingenommen?
Schwartz: Das liegt nahe, die Verhältnisse werden sich geändert haben. Einige Leute werden zum College gegangen sein, wenn die Staffel beginnt, manche werden nicht in der Lage sein zu gehen, andere befinden sich auf dem Sprung. Wir werden die bekannte Form sprengen im neuen Jahr.


Ausiello: Wird ein Teil der Serie sich in Rhode Island zutragen?
Schwartz: Ja. Wir werden eine Bühne auf dem Studiogelände in „R.I.” umbenennen.


Ausiello: Nervt es Sie, wenn durch die Medien geht, die Serie hätte in dieser Staffel eine kreative Krise durchlaufen?
Schwartz: Insgesamt bleibt alles in der Waage. Wir hatten einen unglaublichen Lauf, und ich bin unbeschreiblich dankbar dafür, dass wir ebendiesen Erfolg hatten den wir hatten. Serien wie diese sind wie Kometen: Es ist ihre Bestimmung sehr, sehr hell zu strahlen und sehr schnell. Diese Serie war nie konzipiert über 8 oder 10 Jahre zu laufen. Bei jeder Serie, die sich genauso glücklich schätzen darf, so angesagt gewesen zu sein wie wir, muss man erwarten und darauf gefasst sein, dass es Rückschläge geben wird. Das ist jeder Serie, die läuft, ebenso ergangen. Man wird stets seine Höhen und seine Tiefen haben.


Ausiello: Wie geht es Ihnen bei dem Gedanken, dass „Grey’s Anatomy” zum unmittelbaren Konkurrenten am Donnerstagabend wird?
Schwartz: Der Ausstrahlungstermin ist unter den Sendern schon seit geraumer Zeit hart umkämpft. Wir werden uns bei der Serie auf die Fans und uns selbst konzentrieren und einfach versuchen, die bestmögliche 4. Staffel zu machen. Was dann passiert, werden wir sehen.


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Beitrag von: Michael Ausiello (24. Mai 2006)
Gefunden bei:
Ask Ausiello
© Übersetzung von: Maddicted@mischabarton.de (24. Mai 2006)

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